ERNST GIGER

MEINE ALTEN SPIEGELREFLEX-KAMERAS: NIKON F5

 

SAMMLUNGS-

ÜBERSICHT

 

 

 

F5 – die Mutter aller analogen Spiegelreflex-Kameras, hier mit einem Fremdobjektiv. Wie schade, dass das Fotografieren mit Filmen viel zu teuer geworden ist. 

F5, Nikons „ultimativer Profihammer“

"Mit der Nikon F5 stellt Nikon alles bisher Dagwesene in den Schatten. Mit ihrer Vielseitigkeit, Anpassungsfähigkeit, Präzision und Dauerhaftigkeit nimmt diese Kamera eine klare Spitzenstellung ein." So schwärmte Günter Richter 1998 in seinem Laterna-magica-Buch in Übereinstimmung mit anderen Kamera-Kritikern, Profis und anspruchsvollen Amateuren. 
"Seitenweise könnte ich über die technischen Eigenschaften der Nikon F5 schwärmen ..." Peter Lausch
"[1996] Selten zuvor hat Nikon eine Kamera mit so viel Freude und Stolz präsentiert wie die neue Nikon F5, das jüngste Modell der legendären F-Serie. Die Nikon F5 ist die Fünfte in einer Modellreihe, die 1959 mit der Nikon F Premiere feierte, 1971 mit der F2, 1980 mit der F3 und acht Jahre später mit der F4 weltweit ihren guten Ruf festigte. Jede dieser Kameras baute auf den herausragenden Fähigkeiten ihrer Vorgängerin auf, um zugleich mit technologischen Innovationen zu überraschen, die den immer vielfältigeren Bedürfnissen der professionellen Fotografen noch besser gerecht wurden. Zahlreiche dieser Kameras und viele der Nikkor-Objektive werden rund um die Welt auch heute noch tagtäglich eingesetzt - Jahre, vielleicht Jahrzehnte nach ihrer Lancierung. Alles spricht dafür, dass die neue Nikon F5 dieser Tradition folgt und Nikons Innovationsgeist und seine Philosophie der Wertbeständigkeit in das kommende Jahrtausend trägt." Nikon-Webseite

 

Mit Normalobjektiv

Die F5 ist die schnellste Kamera in meiner Sammlung, das macht mit der Einstellung CH nur ratatata; aus Versehen auf den Auslöser drücken kann bedeuten, dass gleich mehrere Bilder entstanden sind, verblüffend schnell ist auch der Film zurückgespult. Der auswechselbare Sucher ist eine geschätzte Spezialität, die Einstellmöglichkeiten sind so viel vielfältig, dass es wohl kaum einmal möglich ist, sie alle auszuschöpfen. Auf den ersten Blick ist es ein mächtiges Stück Kamera mit einem entsprechenden Gewicht. Jedoch, das hat mich dann auch verblüfft, die digitale Nikon D200 mit Batteriegriff, nicht unbedingt eine Profikamera, ist deutlich grösser, ihr Sucher aber für Brillenträger lange nicht mit dem F5 vergleichbar.
Es sind nun schon einige Jahre her, da konnte ich die gebrauchte F5 für einige Wochen testen; es war mir schon klar, dass das digitale Zeitalter angebrochen war, aber ich hätte die Kamera kaum mehr hergeben können und habe sie deshalb gekauft. Inzwischen bekäme man Occasionen einige hundert Franken günstiger, vielleicht sogar solche mit weniger Arbeitsspuren. (Kleiner Trost und nicht ganz ernst gemeint: mein Exemplar war halt beim WEF in Davos dabei ...)
Man kann übrigens auch mit diesem Spitzenprodukt schlechte Bilder machen. Ich habe beispielsweise zu spät gemerkt, dass die Kamera mit modernen Akkus ein Problem hat. Sie zeigt nicht die volle Ladekapazität an und neigt mit ihnen zu Unterbelichtung. Mit den allerbilligsten AA-Batterien klappts aber einwandfrei. Dass ich ausgerechnet an einer Geburtstagsfeier in der Eile einen Film verwechselt und doppelt belichtet habe, ist dann wieder ein anderes Kapitel und nur möglich gewesen, weil die Rückspulung, es gibt diese Einstellmöglichkeit, nicht vollständig geschehen war. 

"Die Bedienung - ein Traum" / Nikons „ultimativer Profihammer“, der „technisch bis an die Grenze des Machbaren geht“ (Zitate: foto-magazin spezial Einkaufsführer '99)

Bis acht Bilder pro Sekunde 

  

 

Die F5 ist die letzte Nikon aus der F-Serie mit Wechselsuchern (rechts)

Grössenvergleich mit einer durchschnittlich grossen Nikon

"Der Welt schnellster Autofokus mit fünf AF-Sensoren"

 

Aus einem Prospekt zur F5

 

 

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