ERNST GIGER

MEINE SPIEGELREFLEX-KAMERA VOIGTLÄNDER BESSAMATIC

 

SAMMLUNGS-

ÜBERSICHT

Andere Voigtländer

Um 1960 stellte Voigtländer über 200000 Bessamatic her. Hier mit 135er Tele und ohne den aufsteckbaren Blitzschuh.

 

Voigtländer Bessamatic, eine der erfolg- reichsten deutschen Kleinbild-Spiegelreflex 

 


Vielen Dank Silva Schrank, St.Gallen, für das geschenkte Bessamatic-Set; alles ausser dem oben abgebildeten Teleobjektiv hat sie mir überlassen. Dieses habe ich einmal in der Hoffnung gekauft, irgendwann käme ich schon noch zu einer Voigtländer Spiegelreflex ... Und siehe da.


 

Titelseite der Bessamatic-Anleitung

weil das Objektiv so gut ist

 AUS DER ANLEITUNG:

"BESSAMATIC – das ist die neue Voigtländer Spiegelreflex mit den weiten Möglichkeiten ... die Kamera, die Ihnen zugleich die neue Art des lebendigen, dynamischen Fotografierens erschließt!

Hier sind nicht nur die besonderen Vorteile der einäugigen Spiegelreflex mit denen der berühmten Voigtländer Wechsel-Objektive kombiniert – hier finden Sie außerdem als letzten technischen Fortschritt die „vollendete Bedienungs-Vereinfachung".

Ein Blick durch den Sucher – und schon haben Sie Entfernung, Bildausschnitt und Belichtung genau erfaßt und festgelegt. Auch die Belichtung, weil die Belichtungs-Automatik im Sucher liegt! Der entscheidende Vorteil für Sie, ganz gleich, ob Sie schon passionierter Amateur sind oder es erst werden möchten: immer volle Konzentration auf das Motiv! Denn was Sie bei der BESSAMATIC an Nachdenken und Bedienung ersparen, das kommt alles Ihren Bildern zugute.

Und daß Sie an den Bildern, schwarzweiß oder farbig, Ihre helle Freude haben, dafür sorgen die „farbtüchtigen" Voigtländer Hochleistungs-Objektive zur BESSAMATIC. In der Schärfe wie in der Farbwiedergabe bei Color-Aufnahmen sind sie unübertroffen."

Da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich, wie man hier den Blendenring an der Objektiv-Fassung drehen kann: "Eine kleine Drehung am grossen, griffigen Nachführknopf auf der Oberseite der Kamera – und im Bruchteil einer Sekunde ist die Zeigerdeckung erreicht ..."

 

Das früher gekaufte Tele und die geschenkte Kamera

 

Filter, Focarlinsen und Sonnenblende gehören zur Ausrüstung

 

Die Bereitschaftstasche kostete 36 DM. Der Bewi-Belichtungsmesser hat den Geist aufgegeben, Filter und Vorsatzlinsen sind in den kleinen Ledertäschchen gut aufgehoben.

 

Mit aufgestecktem Blitzschuh (noch ohne Mittenkontakt)

      

Sogar die Originalschachtel ist noch vorhanden ... und in recht gutem Zustand

 

Zoomar (Betriebsanleitung): "Das erste Universal-Objektiv der Welt für eine Kleinbildkamera – veränderliche Brennweite von 36 bis 82 mm"

 

Anfänglich stellte Voigtländer – "Weil das Objektiv so gut ist" – nur die beiden oben abgebildeten Objektive und das Zoomar 1.2,8 f = 36-82 mm vor. Hier die vollständige Palette:

 

Color Skopar X 2,8/50  (hier abgebildet)  ·  Septon 2/50  ·  Color Lanthar 2,8/50  ·  Skoparex 3,4/35 ·
Skopagon 2/40  ·  Dynarex 3,4/90  ·  Dynarex 4,8/100  ·  Super-Dynarex 4/135 (hier abgebildet)  ·
Zoomar 2,8/36-82

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Skoparex 3,4/35, noch ein Fundstück, somit gehören nun drei Objektive zur Ausrüstung

Werbung 1963, Foto-Magazin. Die Objektiv-Palette darf sich inzwischen sehen lassen.

Werbung im Foto-Magazin 1966

Was eine Ausrüstung damals so kostete. 


 

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