Bücher und anderes

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Wenn Hunde zu sehr lieben

Leseprobe aus Jan Fennell «Mit Hunden sprechen»





Hunde wollen Konflikte vermeiden

Ich habe selber erlebt wie Hunde viel daran setzen, Konflikte
zu vermeiden. Deshalb hat mich «Calming Signals – Die Beschwichtigungssignale der Hunde» von Turid Rugaas begeistert.
Hier eine kleine Leseprobe 

Und jetzt noch ein Hundesprache-Muster:

Möchtest du nicht mit mir spielen?
Mit dir? Keine Lust.
Ach komm, sei kein Spielverderber?
Du begreifst es wohl nie!





Krambambuli

Eine meiner liebsten Tiergschichten (Marie von Ebner-Eschenbach)

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"DA HAT MAN DAS GESCHENK!", bitte scrollen

fAus Dankbarkeit für das von Marcel Müller-Wieland Empfangene weise ich hier auf den Dokumentarfilm von Hans Peter Scheier hin.   EG

Die Freiheit
des Menschen

Dokumentarfilm von Hans Peter Scheier, Syngeneia Filme, 2010.
 93 Minuten, Farbe und s/w (Digibeta) mit DVD-Edition.

Der hervorragende Schweizer Pädagoge und Philosoph Prof. Dr. Marcel Müller- Wieland erzählt heiter, souverän und liebenswürdig, wie eine vom Kind aus- gehende Schule, eine Schule geistiger Liebeskraft aussehen könnte. Seine individualisierende und gemeinschafts- bildende Pädagogik bietet im Kern Lösungsansätze für fast alle aktuellen großen Menschheitsprobleme.

Im Gespräch mit Dr.phil. Ruth Peyer erinnert er sich an Kinder, Eltern und Lehrende, denen er während seines langen pädagogischen Wirkens begegnete und helfen konnte. Filmische Beispiele aus Unterrichtsprojekten zeigen, wie erfüllend und berührend eine solche Schule für alle Beteiligten sein könnte. Szenen aus Theaterprojekten geben weitere Einblicke in eine Schule der Gemeinschaft, der Freude und der Liebe. Eine Schule, die den Kindern Kraft schenkt und jedem mitgibt, was es für sein Leben braucht.

Die DVD-Edition enthält neben dem Hauptfilm 200 Minuten zusätzliche Aussagen und Gespräche über viele wichtige Bildungsthemen: Die Aufgabe der Lehrenden, Vorbild, Erziehung, Intuition, ästhetische Erfahrung, Schule der Zukunft, Übung, Selbständigkeit, Mär­chen und Angst, Gewissensbildung etc. – Auch Dokumen- tationen über konkrete Klassen­projekte (Unser Schulhaus als Modell) wurden aufgenommen.

Einladung zur Premiere
Ich freue mich, nach drei Jahren intensivster Arbeit meinen neuen Dokumentarfilm im Filmpodium der Stadt Zürich uraufzuführen:

Ort:   Filmpodium, Nüschelerstr.11, 8001 Zürich, Telefon 044 211 66 66
Zeit:  März 2011

Information
Wenn Sie an den genauen Vorführungsdaten interessiert sind, können Sie per Mail an h.p.scheier@bluewin.ch Ihre elektronische Adresse hinterlegen (Betreff: Film). Sobald das Februar/März-Programm des Filmpodiums erscheint, werden Sie informiert.

DVD-Bestellung
Bei Hans Peter Scheier, Lahnhalde 25, CH-82OO Schaffhausen, Telefon: +41 52 624 33 57, Mail: h.p.scheier@bluewin.ch

DVD-Edition: 2 Dual Layer-DVDs mit je zwei Schichten (fast 300 Minuten Laufzeit)
und Booklet mit Fotos.


MARCEL MÜLLER-WIELAND
LEBT SEIT 2009 IN EMDEN (NORDDEUTSCHLAND).
SEIN SOHN JÜRGEN MÜLLER HAT IHM EINE HOMEPAGE GEWIDMET.
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Idiotikon – gedruckt fast unerschwinglich, nun eine ...

hol

Holeie. Winziger Ausschnitt aus dem Idiotikon mit einer Bemerkung dazu: Als
wir vor Jahrzehnten noch auf Strassen schlitteln konnten, gehörten viel Rufen, Quietschen, Gelächter und Geschrei da
zu. Aus purer Freude oder um andere Strassenbenützer zu warnen, musste
man "holeien". – Wenn der Begriff noch irgendetwas mit Frau Holle zu tun hätte, würde mich das nicht wundern.

... Gratis-Online-Fundgrube für Schweizerdeutsch-Fans

Bände 1 bis 15: Fr. 525.- / € 353.- pro Band

Das Schweizerdeutsche Idiotikon "dokumentiert die deutsche Sprache in der Schweiz vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart, die älteren Sprachstufen genauso wie die lebendige Mundart. Da der Grundstock des Mundartmaterials in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts dank der Mitarbeit von gegen 400 Korrespon- denten zusammengekommen ist, kann das Werk sonst kaum beschriebene und heute weitgehend verschwundene Bereiche der sprach- lichen, geistigen und materiellen Kultur dieser Zeit besonders gut dokumentieren." Siehe >>>

Gedruckt ist das Werk für Normalsterbliche kaum erschwinglich. Aber seit Mitte September 2010 ist es online. Bisher sind Zugriffe auf 150 000 Artikel möglich.

    Hier noch einige tierische Müsterchen

    Wer sich zum Esel macht, muess Säck träge. – De Esel mues Haber träge und Spreu frässe. – Wenn en Esel afangt schreie, stimmet alli andere bii.
    Mehr ... unter http://www.idiotikon.ch/Register/Bd_1/images/276.html  

    Es isch kein Ochs, er sei denn e Chalb gsii. –Wer's Glück hät, dem chalberet de Ochs (auch bekannt: de Schiitstock).  

    Um keinen falschen Eindruck zu wecken: Sprichwörter und Redensarten fungieren im Idiotikon jedoch unter ferner liefen ...

 
DA HAT MAN DAS GESCHENK!
Christina Aus der Au, SCHRITTE INS OFFENE, 6/2011 "GESCHENKT"
(Ausschnitt, nähere Angaben unten)


Jetzt beginnt es dann wieder, das Suchen, Grübeln, Wälzen. Was könnte ich dem, was hat die letz­tes Jahr mir, was soll ich nur jener? In den Geschäften schreien uns die Auslagen an, in den Strassen und Zeitungen locken die Plakate und Inserate. Schenken!  

Beschrieben ist der Vor­gang schnell: Etwas kaufen oder auch selber machen, einpacken, übergeben. Dahinter aber lau­ern Abgründe. Freude bereiten, Liebe zeigen, grosszügig sein? Oder danebengreifen, Un­kenntnis oder gar Gleichgültig­keit offenbaren, kleinlich sein? Schlimmer noch: den anderen beschämen, ihn sich verpflich­ten wollen, korrumpieren?     

Das Schenken trägt eine schwere Last. Es soll leichtfüssig daherkommen, spontan, mühelos. Und es soll gleichzei­tig treffsicher sein, ausgewo­gen und sorgfältig. Das Richti­ge zum richtigen Zeitpunkt an die richtige Person. Schenken ist etwas Gutes und Löbliches, und es ist etwas Anstrengendes und Gefürchtetes und damit et­was zutiefst Ambivalentes und Gefährliches.      (…)     

Schenken heisst auch nicht, sich der überschüssigen Dinge im eigenen Haushalt zu entledi­gen, wie es an Tagen der Sperr­gutabfuhr in Form von Tischen und Schränken am Strassenrand mit der Aufschrift «gratis» ge­schieht. Beides, Almosen geben und Überflüssiges weggeben, ist löblich, beides nützt anderen  – zumindest kurzfristig. Aber Schenken nützt nichts und will nichts nützen. Schenken ist ein Akt völliger Freiheit aus Freude an der Freude des anderen. Wirklich? Da sind wohl manch eine und manch einer anderer Meinung in der Vor­weihnachtszeit, wenn er oder sie zunehmend gestresst durch die Kaufhäuser irrt, weil Kinder, Mann, Frau, Schwiegermutter oder Grossvater beschenkt wer­den müssen.   

Pflicht?    

Schenken ist also offenbar doch Pflicht, und dies nicht nur zu Weihnachten, auch am Geburtstag, zur Hochzeit, am Muttertag, am Valentinstag, zur Taufe, zur Konfirmation — kaum ein Monat vergeht, ohne dass man für irgendwen unbe­dingt noch irgendwo ein Ge­schenk finden muss. Von wegen Akt völliger Freiheit! Viel eher ein Akt totaler Fremdbestim­mung zwischen den Erwartun­gen der lieben Verwandten und der Werbung der entsprechen­den Industrie.  

Die Tücken des Annehmens    

Umgekehrt wird damit auch das Empfangen zur zwiespältigen Sache. Musste man sich als Kind früherer Generationen für die kratzigen selbstgestrickten Unterhosen oder die gut gemeinten Socken bedanken, so heute für das lehrreiche Buch, die fantasie­losen Blumen, die x-te Krawatte oder den nutzlosen Staubfän­ger. Die Geschenkannahme zu verweigern ist undenkbar. Weil Schenken Pflicht ist, ist es das Empfangen auch.

(Ausschnitt) 

INTERNETADRESSE: www.schritte-ins-offene.ch
ADMINISTRATION: a.eggimann@schlaefli.ch



                                                                            












     

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