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ERNST GIGER – FOTOGRAFIE
«DER FRÜHLING IST DIE SCHÖNSTE ZEIT»
Winterlinge gehören wie Seidelbast und Haselstrauch zu den frühesten Blühern. Mitte: Verschneit: Bischofszeller Osterbrunnen- Fest. Unten: Hart im Nehmen sind auch Osterglocken und Krokusse.
Krokusse sind in der Regel später dran als Schneeglöck- chen und Märzen- becher, aber attrak- tiver und dankbare Gastgeber für früh fliegende Bienen.
Wenn die Schneeglöcklein schon bald verblühen, wagen sich Buschwindröschen und Waldschlüsselblumen hervor, die Frühlingsblumen per se.
Regennasse Buchenblätter im Gegenlicht, Erinnerung an den letzten Herbst. Derweil erscheinen im Wald Pestwurz und Bingelkraut, die Erlen blühen.
Wenn es nur durchgehend so wäre. Aber unfreundliches Wetter und Temperaturstürze kommen uns im Frühjahr belastender vor als im Winter, die linden landwirtschaftlichen Lüfte müssten nicht erwachen, Allergiker würden gerne auf die Pollen von Hasel, Erlen und Birken und damit auf die unangenehmen Begleiterscheinungen verzichten.  Schmerzhaft ist es, wenn nasser Schnee schwer auf Schneeglöcken, Krokussen, Primeln, Narzissen usw. lastet. «Du Früelig lirisch neime lang ...»* war vor Jahrzehnten das Klagelied unter den vielen bekannten Frühlingsliedern.
Aber natürlich freut man sich auch am Sonnenschein, dem blauen Himmel, der Wärme, an den bekanntesten Frühblühern im Garten, an den ersten Schmetterlingen und Bienen, am Erwachen von Aronstab, Bingelkraut, Bärlauch im Wald oder an Waldrändern, an Buschwindröschen und Schlüsselblumen, am kräftigen Wachstum der Gräser und am Grünen  der Wiesen. Und dann der Gesang der Vögel, zum
Beispiel der Amsel angeblich zum Lobe Gottes. Vielleicht spürt man es wie im Mittelalter Walter von der Vogelweide in seinem Frühlingsgedicht: «Grôz ist sîn gewalt.» Wenn der Frühling kommt, Sammlung E. Giger, siehe > Klagelied «Du Früelig lirisch neime lang, / Säg witt is ganz verloh? / I ghöre no kei Vogelsang, / Bi miner Treu, es isch mer bang, / Du wottisch gar nit cho, / Di wellisch gar nit cho.» Siehe >
FRÜHER FRÜHLING, BEVOR DER LÖWENZAHN BLÜHT
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ERNST GIGER – FOTOGRAFIE U.A
FRÜHER FRÜHLING, BEVOR DER LÖWENZAHN BLÜHT
Regennasse Buchenblätter im Gegenlicht, Erinnerung an den letzten Herbst. Derweil erscheinen im Wald Pestwurz und Bingelkraut, die Erlen blühen. KURZFASSUNG, MEHR AUF DER STANDARDSEITE
«DER FRÜHLING IST DIE SCHÖNSTE ZEIT»
Wenn es nur durchgehend so wäre. Aber unfreundliches Wetter und Temperaturstürze kommen uns im Frühjahr belastender vor als im Winter, die linden landwirtschaftlichen Lüfte müssten nicht erwachen, Allergiker würden gerne auf die Pollen von Hasel, Erlen und Birken und damit auf die unangenehmen Begleiterscheinungen verzichten.  Schmerzhaft ist es, wenn nasser Schnee schwer auf Schneeglöcken, Krokussen, Primeln, Narzissen usw. lastet. «Du Früelig lirisch neime lang ...»* war vor Jahrzehnten das Klagelied unter den vielen bekannten Frühlingsliedern. Aber natürlich freut man sich auch am Sonnenschein, dem blauen Himmel, der Wärme, an den bekanntesten Frühblühern im Garten, an den ersten Schmetterlingen und Bienen, am Erwachen von Aronstab, Bingelkraut, Bärlauch im Wald oder an Waldrändern, an Buschwindröschen und Schlüsselblumen, am kräftigen Wachstum der Gräser und am Grünen  der Wiesen. Und dann der Gesang der Vögel, zum Beispiel der Amsel angeblich zum Lobe Gottes. Vielleicht spürt man es wie im Mittelalter Walter von der Vogelweide in seinem Frühlingsgedicht: «Grôz ist sîn gewalt.»
Krokusse sind in der Regel später dran als Schneeglöckchen und Märzenbecher, aber attraktiver und dankbare Gastgeber für früh fliegende Bienen.